Wissenswertes zum Hausverkauf

Erfolgreicher Hausverkauf in 5 Schritten

Schritt 1: Die Vorbereitung

Bereits im Vorfeld sollte man sich über wichtige Fragen klar werden. Manchmal steht man beim Hausverkauf unter einem gewissen Zeitdruck (etwa in einem Erbfall oder nach einer Scheidung), sodass der Verkauf möglichst schnell geschehen soll. Zumeist bleibt aber genügend Zeit, um den optimalen Zeitpunkt für den Verkauf abzuklären. Dabei sollten einige Punkte Beachtung finden:

  • Auch bei Verkaufsdruck ist es wichtig, geordnet und planmäßig vorzugehen und nichts zu überstürzen. Das kann sich ansonsten negativ auf den Verkaufspreis auswirken.
  • Momentan gibt es auf dem Immobilienmarkt Anzeichen dafür, dass die Kreditzinsen demnächst steigen. Dies kann sich ebenfalls negativ auf den Kaufpreis auswirken – eine zeitnahe Veräußerung wäre dann günstiger.
  • Empfehlenswert ist es, sich vor dem Verkauf zu informieren, mit welcher Zeitspanne bis zur Vertragsunterzeichnung zu rechnen ist. Auch Verzögerungen sollten einkalkuliert werden.
  • Eine Hausbewertung seitens eines Fachmanns ist beinahe unerlässlich. Dabei muss die aktuelle Marktsituation herangezogen werden, sodass ein realistischer Kaufpreis ermittelt werden kann. Dies sollte auf jeden Fall ein Immobilienfachmann erledigen.
  • Es steht die Überlegung an, ob ein Makler beauftragt werden soll. Ein Immobilienmakler kann auf langjährige Erfahrung zurückgreifen und kennt sich auf dem Markt bestens aus. Er sollte möglichst aus der Region kommen, in der die Immobilie steht, sodass er bereits auf erfolgreiche Verkäufe verweisen kann.
  • Mithilfe des Maklers und der Immobilienbewertung wird ein realistischer Kaufpreis festgelegt. Dabei muss zudem überlegt werden, welcher Preis das absolute Minimum darstellt und wie viel Verhandlungsspielraum eingeräumt werden kann.
  • Wenn ein noch nicht abbezahltes Objekt veräußert werden soll, kann normalerweise der laufende Kreditvertrag jederzeit gekündigt werden. Jedoch sollte man beachten, dass die Bank den hierdurch entstandenen Zinsausfall geltend machen kann. Über eine solche Vorfälligkeitsentschädigung muss man sich vorher erkundigen.
  • Eckdaten: Vor der ersten Besichtigung sollte der Verkäufer sich Informationen wie Baujahr, Bauweise und -substanz sowie Bodenrichtwert zurechtlegen.

 

Schritt 2: Die Unterlagen

Ein aktuell gültiger Energieausweis ist ein wichtiges Dokument, das beim Hausverkauf vorliegen muss. Dabei ist darauf zu achten, dass die Art des Ausweises zur Immobilie passt und dass dieser noch gültig ist. Zudem müssen ein aktueller Grundbuchauszug und Grundrisse vorliegen – den Grundbuchauszug erhält man nach Beantragung beim Grundbuchamt.

Schritt 3: Die Vermarktung

Um eine Immobilie erfolgreich anzubieten, sind im Vorfeld Überlegungen zu allen Beteiligten sinnvoll.

Die Zielgruppe

Die grundsätzliche Frage lautet: Wer ist der optimale Käufer und wie kann man ihn finden? Darauf basierenden lässt sich eine maßgeschneiderte Marketingkampagne erstellen, bei der genau die Marketingkanäle genutzt werden, die von der Zielgruppe genutzt werden.

Der Makler

Wenn man nicht über genügend zeitliche Ressourcen sowie über Fachwissen bezüglich der Immobilienbranche verfügt, ist die Beauftragung eines unserer Immobilienmakler ratsam. Fragen Sie bei uns nach!

Das Exposé

Ein Exposé zeigt den Kaufinteressenten die wichtigsten Informationen über das Objekt. Somit sollte es ansprechend, wirkungsvoll und aussagekräftig gestaltet sein, denn hier wird der erste bleibende Eindruck über die Immobilie entstehen. Zur Erstellung eines guten Exposés sollte man genügend Zeit einplanen und sich viel Mühe geben. Alternativ bietet es sich an, einen guten Makler mit der Erstellung zu beauftragen, der genau weiß, worauf es im Exposé ankommt und professionell und routiniert ans Werk geht.

Schritt 4: Der potenzielle Käufer

Letztlich lässt sich dies auf den wichtigsten Punkt bringen: Es kommt vor allem darauf an, ob man sich über die Vertragsmodalitäten einig wird und ob der Käufer in der Lage ist, den Kaufpreis zu zahlen.

Die Besichtigung

Damit die Immobilie bestmöglich veräußert werden kann, muss sie entsprechend bei der Besichtigung präsentiert werden, damit sie bei den Interessenten auf Begeisterung stößt. Natürlich kann ein Makler bei Besichtigungsterminen unterstützen.

Im Vorfeld kann man bereits aussortieren, welche Interessenten als Käufer infrage kämen und welche nicht, vor allem, was die Liquidität angeht. Außerdem muss im Vorfeld dafür gesorgt werden, dass alle wichtigen Dokumente vorliegen und auf Fragen eingegangen werden kann.

Zahlungsfähigkeit des Käufers

Damit der Verkaufsprozess zum Erfolg führt, sollte ein Verkäufer während der Verhandlungen abklären, ob der potenzielle Käufer über die finanziellen Mittel verfügt: entweder durch Eigenkapital oder eine Finanzierungsbestätigung. Letzterer sollte genau geprüft werden, wobei ein Makler unterstützen kann.

Schritt 5: Kaufabschluss

Am Ende eines erfolgreichen Verkaufsprozesses steht der Kaufabschluss: Ein Käufer wurde gefunden und man ist sich einig über die Modalitäten. Als Nächstes steht der Kaufvertrag an.

Der Kaufvertrag

Am besten, man überlässt das Aufsetzen eines Kaufvertrags einem Fachmann, ansonsten muss der Verkäufer sich sehr genau über alle vertraglichen und rechtlichen Inhalte informieren. Darauf wird ein Notar bestimmt, bei dem die Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags geschieht.

Das Übergabeprotokoll

Der genaue Zustand der Immobilie sowie der exakte Zeitpunkt der Übergabe werden in einem Übergabeprotokoll festgehalten. Dazu gehören auch die Zahlungsmodalitäten und die Frage, ob der Kaufpreis direkt auf das Konto des Verkäufers oder zunächst auf ein Notaranderkonto überwiesen werden soll.

 

Mit diesen fünf Schritten und einem besonnenen und durchdachten Vorgehen sollte der Immobilienveräußerung nichts mehr im Wege stehen.

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