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Immobilienverkauf: Besser mit Makler

Die Leistungen eines Maklers beinhalten weit mehr als lediglich den Verkauf einer Immobilie vor Ort. Natürlich ist es nicht verpflichtend für Immobilienverkäufer, einen Makler zu beauftragen. Aber dann sollte man sich absolut sicher sein, dass man in der Lage ist, den kompletten Verkaufsprozess ohne Hilfe abzuwickeln. Ein Makler nimmt dem Immobilienverkäufer viele Aufgaben ab, die erstens recht zeitintensiv sind und die zweitens besondere Fähigkeiten aus dem Immobilienbereich erfordern wie etwa die Erstellung eines aussagekräftigen und guten Exposés sowie Insiderkenntnisse aus der Immobilienbranche. Aber auch folgende Punkte gehören dazu:

  • Immobilienbewertung und Wertermittlung
  • das Beschaffen und Aufbereiten aller notwendigen Dokumente wie Grundrisse, Grundbuchauszüge, Grundsteuerbescheid, Energieausweis usw.
  • Beratung zu Immobilienvertrags- und Baurecht
  • Bereitstellung von hochwertigen Bildern der Immobilie
  • Erstellung eines werbewirksamen und aussagekräftigen Exposés
  • Fokussierung auf die genaue Zielgruppe und Ausarbeitung einer Vermarktungsstrategie
  • Auswahl der potenziellen Käufer
  • Koordination und Betreuung von Besichtigungsterminen
  • Leitung der Verkaufsverhandlungen
  • Prüfung der Zahlungsfähigkeit des Käufers (Bonitätsprüfung)
  • Koordination des Notartermins und Vorbereitung des Vertrags
  • Organisation der Objektübergabe
  • Nachbereitung

Somit beschränken die Dienste eines Maklers sich nicht nur auf den eigentlichen Verkauf, sondern umschließen sämtliche Bereiche der Kundenbetreuung, die professionell durchgeführt wird. Ein guter Eindruck, den der Makler beim Käufer hinterlässt, kann durchaus Einfluss auf die letztliche Kaufentscheidung haben.

Fehler vermeiden und Geld sparen

Eine repräsentative Umfrage aus dem Jahr 2018 ergab, dass weniger als ein Fünftel der Immobilienverkäufer genau wissen, welche Dokumente und Unterlagen für den Verkauf vorhanden sein müssen. Darüber hinaus – was wesentlich gravierender ist – unterlagen die Verkäufer oftmals Fehleinschätzungen bezüglich des Immobilienwertes und des damit zu erwartenden Kaufpreises. Diese Überschätzung hängt meist damit zusammen, dass der Verkäufer emotional am Gebäude hängt, vor allem, wenn es sich um das eigene Wohnhaus handelt.

Fast die Hälfte aller Eigentümer schätzt den Wert ihres Hauses somit zu hoch ein, in vielen Fällen sogar bis 40 % über dem realistischen Kaufpreis.

Das Problem dabei ist, dass ein zu hoch kalkulierter Preis potenzielle Käufer eher abschreckt, selbst wenn der Verkäufer offen für Verhandlungen ist – bis zu einem solchen Gespräch kommt es dann nämlich erst gar nicht. Ein Makler kann hier korrigierend einwirken und die Erwartungen in realistische Bahnen lenke, was sich positiv auf den Verkaufsprozess auswirkt.

Umgekehrt kann es aber auch sein, dass der Wert des Eigentums zu gering eingeschätzt wird: Etwas mehr als 10 % der Eigentümer setzen den Wert zu niedrig an, dabei ebenfalls bis zu 40 %, jedoch unter dem tatsächlichen Wert. Durch diese falsche Bescheidenheit wird auf gutes Geld verzichtet, was beim Durchschnittspreis von 200.000 € leicht in die Zehntausende gehen kann. Ein Makler ist dagegen im Vergleich günstiger.

Vorteile, die ein Immobilienmakler mit sich bringt

Wenn man nicht selbst ein Immobilienfachmann ist, ist es angeraten, den komplexen Immobilienverkaufsprozess in fachkundige Hände zu geben, indem man einen Maklervertrag abschließt. So hat man nicht nur Unterstützung bei den Papieren und Dokumenten, sondern auch eine professionelle Kundenbetreuung und nicht zuletzt einen Experten bezüglich der Wertermittlung. Das kann extrem hilfreich beim Verkauf sein: Denn nur mit einer realistischen Preisvorstellung wird Interesse bei der Zielgruppe geweckt, ohne dass das Objekt unter Wert verkauft wird, und der Verkauf wird zeitnah abgewickelt. Somit spart man mithilfe eines Immobilienmaklers Zeit, Geld und schont sein eigenes Nervenkostüm.

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